Buchempfehlungen

Hier findest du regelmäßig neue Buchempfehlungen mit kurzen Zusammenfassung und den Quintessenzen, wie du diese gewinnbringend im Studium und Job einsetzt.

Empfehlung: Eat that frog

Meine Nummer 1 zum Thema Produktivität! Mit dem Buch von Brian Tracy gehört Prokrastination der Vergangenheit an.

Es gibt immer mehr zu tun als unsere Zeit zulässt. Daher sind wir permanent am priorisieren. Die Kontrolle über Zeit und Leben sollte dabei bei uns bleiben. Alles andere nagt nachweislich an unserer Gesundheit und damit auch indirekt an unserer zukünftigen Zeit. Viele von euch fragen mich sich, wie ein Einzelner mehrere Dinge  parallel schafft:  Studium, Vollzeitjob, Bücher lesen, Haushalt führen, Sport treiben, Reisen und eine erfüllte Beziehung pflegen. Der Schlüssel sind genau solche Bücher.

Kurze Zusammenfassung und ein paar Tipps zum sofortigen Anwenden:

Dein Tagesablauf ist überfüllt mit Pflichten, Erledigungen und Meetings. Selbst deine Freizeit wird von der Beantwortung von E-Mails beansprucht, und der geplante Kurzurlaub mit deinem Partner musste erneut verschoben werden. Wo solltest du beginnen, um mehr Platz für die wichtigen Dinge zu schaffen?

Genau dort, bei den wichtigen Dingen. Bevor du deine Produktivität steigern kannst, musst du zunächst herausfinden, was deine Ziele sind. Diese Ziele sollten so klar wie möglich definiert sein. Diese Klarheit wird dir helfen, deine innere Überwindung zu überwinden und die erforderlichen Aufgaben zu bewältigen.

Um deine Ziele klar vor Augen zu haben, ist es ratsam, sie auf Papier festzuhalten, anstatt sie nur in deinem Kopf zu behalten. Studien zufolge schaffen es nur etwa drei Prozent der Menschen, alle ihre gesetzten Ziele zu erreichen, aber diese sind oft zehnmal produktiver als jene, die ihre Ideen nur in Gedanken behalten, ohne sie zu dokumentieren.

Nachdem du deine Ziele aufgeschrieben hast, ist es Zeit, aktiv zu werden. Um deine Vorhaben weniger überwältigend erscheinen zu lassen, ist es hilfreich, die einzelnen Schritte so klein wie möglich zu gliedern. Plane diese Schritte sorgfältig und überprüfe am Ende eines Tages, wie weit du gekommen bist.

Das wird sowohl deine Motivation als auch deine Produktivität steigern. Wenn du nicht nach jeder abgeschlossenen Aufgabe darüber nachdenken musst, was als nächstes kommt, sondern die nächste Aufgabe bereits geplant hast, ersparst du dir viel Zeit und Grübelei.

Prioritäten setzen und sich darauf konzentrieren ist der Schlüssel.

Nachdem du deine Ziele identifiziert hast, solltest du darüber nachdenken, welche davon oberste Priorität haben. Es kann hilfreich sein, sich vorzustellen, welche Auswirkungen deine aktuellen Handlungen in der Zukunft haben werden.

Stelle dir beispielsweise vor, wie deine berufliche Karriere in 20 Jahren aussehen soll. Welcher Art von Arbeitsplatz strebst du an? Wo ist er? Und mit wem arbeitest du zusammen? Wissenschaftler der Universität Harvard haben herausgefunden, dass diese Vorstellungen ein stärkerer Antrieb sind als Bildung oder sozioökonomischer Hintergrund. Es ist die langfristige Perspektive im Leben, die uns vorantreibt, und nicht die kleinen Alltagsprobleme, die zu viel Energie kosten.

Um deine Prioritäten im Auge zu behalten, kannst du die sogenannte ABCDE-Methode verwenden. Jeder Priorität wird ein Buchstabe zugeordnet. A steht für höchste Priorität, wie zum Beispiel das Fertigstellen eines Lebenslaufs, und E für weniger wichtige Dinge, wie zum Beispiel ein geplanter Star Wars-Marathon.

Wenn du deine Prioritäten nach diesem Schema sortierst, wirst du feststellen, dass die anspruchsvolleren Aufgaben eine höhere Priorität erhalten. Das sind genau die Dinge, an denen du dranbleiben musst! Beginne am besten direkt mit diesen Aufgaben und wende dich erst nach ihrer Erledigung den weniger wichtigen zu.

Wenn du zum Beispiel schon seit Wochen planst, dich für deinen Traumjob zu bewerben, dich aber davor drückst, weil du noch Leute kontaktieren, deinen Lebenslauf aktualisieren und ein Anschreiben verfassen musst, dann bleib dran, bis diese Schritte erledigt sind. Ablenkungen wie Instagram, X und Co kosten nur unnötig Zeit und führen am Ende zu noch mehr Zeitverlust.

Alles im Kopf behalten: Joshua Foer

Die Nutzung effektiver Techniken erleichtert es uns, Informationen besser zu behalten. Das ist insbesondere von elementarer Bedeutung, wenn man sich mit Unmengen an abstrakten Stoff auseinandersetzen muss

Kurzzusammenfassung und ein paar Tipps zum sofortigen Üben:
Hast du schon einmal vom "Chunking" gehört? Es bedeutet, Informationen in größere, leichter zu merkende Einheiten zu zerlegen.

Chunking funktioniert nicht nur bei Zahlen, sondern auch bei Buchstaben und anderen Informationen. Durch diese Aufteilung reduzieren wir Informationselemente auf  leichter merkbare Einheiten, die zudem eine bestimmte Bedeutung haben, was uns zusätzlich beim Erinnern hilft.

Eine weitere Methode, um unser Gedächtnis zu verbessern, ist die elaborative Kodierung, bei der Informationselemente in vorhandene Sinnstrukturen eingebettet werden.

Früher mussten wir kein abstraktes Wissen lernen, sondern nur die Bedeutung sinnlicher Reize verstehen, wie etwa den Geruch giftiger Pflanzen oder visuelle Spuren zur Orientierung. Deshalb tendieren wir dazu, vor allem sinnlich erfahrene Informationen leicht zu behalten. Bei der elaborativen Kodierung nutzen wir diese Neigung.


Warum sollten wir unser Gedächtnis trainieren, wenn wir Informationen leicht im Internet nachschlagen oder mit unserem Smartphone abrufen können? Weil ein gutes Gedächtnis uns auch beruflich weiterhilft.

In (Hoch-)Schulen wird meistens nur um stumpfes Auswendiglernen vorgelebt, was unser Gedächtnis nicht verbessert. 

Ein geschultes Gedächtnis ist wichtig für unseren Erfolg, aber einfaches Auswendiglernen verbessert unsere Gedächtnisleistung nicht. Wir sollten unser Gedächtnis nicht mit bloßen Fakten füllen, sondern spielerisch lernen mit den richtigen Techniken

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